Wertsachen schützen im Urlaub – Erprobte Tipps gegen Diebstahl  

Wertsachen im Urlaub schützen – Abgebildet sind beispielhaft ein Laptop, Handy, 2 Reisepässe und 3 50-Euro-Scheine

Es gibt kaum etwas Ärgerlicheres als im Urlaub beklaut zu werden. Geld, Handy oder Laptop weg und die Urlaubsstimmung gleich mit. Damit euch das nicht passiert, solltet ihr im Vorfeld und auch während der Reise Vorkehrungen treffen, damit ihr sicher reisen und euren Urlaub in vollen Zügen genießen könnt.

Im Vorfeld gründlich über das Reiseziel informieren

Vor Reiseantritt solltet ihr euch über die Sicherheitslage am Reiseziel informieren. Manche Regionen sind bekannt für eine erhöhte Diebstahlsgefahr oder für gewisse Betrugsmaschen. Wenn man dies im Vorfeld weiß, kann man sich darauf einstellen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Informationen dazu bekommt ihr in Foren wie Tripadvisor, bei Reiseblogs, Google-Rezensionen, in lokalen Zeitungen sowie auf den Seiten des Auswärtigen Amts. Tipps von Leuten vor Ort sind natürlich auch goldwert, sofern ihr darauf zurückgreifen könnt.

Taschendiebstahl kann an belebten Orten überall vorkommen. Spanien ist dafür aber regelrecht berüchtigt. In der U-Bahn in Madrid bin ich selbst schon mein Portemonnaie losgeworden, eine Freundin hat es fast erwischt. Sie hatte das Glück, dass jemand anders die Taschendiebin in flagranti beobachtete und beherzt mit dem Schirm auf ihre Hand einschlug. Es passierte natürlich beim Einsteigen, wenn die Unaufmerksamkeit am größten ist. Auch Barcelona ist ein Hotspot für Diebstähle, wo man als Tourist auf der Hut sein muss.

In Süd- und Zentralamerika ist Handys klauen sehr beliebt. Dabei wird einem das Handy aus der Hand gerissen, während man zum Beispiel ein Foto macht oder telefoniert. Oft sitzt der Dieb dabei auf einem Motorrad und man hat kaum eine Chance.

Im mexikanischen Cancún und an der Riviera Maya gibt es eine Reihe von Betrugsmaschen bei Mietwagen, die man im Hinterkopf haben sollte, wenn man dort mit dem Mietwagen unterwegs ist.

Kopien von wichtigen Reisedokumenten anfertigen

Von allen wichtigen Dokumenten wie Reisepass, Führerschein, Flugtickets, Versicherungspolicen und Kreditkarten solltet ihr Kopien anfertigen. Wenn man die Karten alle auf eine Seite kopiert und Vorder- und Rückseite nutzt, muss man nur wenig Papier mitschleppen. Die Kopien solltet ihr natürlich getrennt von den Originalen aufbewahren, damit ihr im Verlustfall auf die Kopie zurückgreifen könnt. Für den Fall, dass wirklich alles gestohlen werden sollte, bietet es sich an, die Daten auch noch einmal zu scannen und digital abzuspeichern, zum Beispiel bei Google Drive oder in der Dropbox. Hat man alle Daten zur Hand, kann man bei Bedarf wesentlich schneller Ersatzdokumente beschaffen lassen.

Wertsachen nach Möglichkeit gar nicht erst mitnehmen

Bereits vor Reiseantritt solltet ihr euch fragen, welche Wertgegenstände ihr wirklich unterwegs braucht. Wenn man als Tourist unter dem Radar bleiben möchte, sollte man am besten nicht auffallen. Daher verzichte ich grundsätzlich auf wertvollen Schmuck, Uhren und Handtaschen. Auch kleidungsmäßig versuche ich einfach ganz normal auszusehen.  

In meiner Angestelltenzeit habe ich unterwegs mein Handy für alles genutzt und kein Tablet dabeigehabt. Zum Lesen nehme ich immer einen uralten Kindle-Reader mit, da ich mit dem Handy keine E-Books bestellen kann. Außerdem kann ich so mein Handy verstaut lassen und biete weniger Zugriffsmöglichkeiten. Wenn ihr ein Handy mit guter Kamera habt und keine starken Objektive für besondere Aufnahmen benötigt, könnt ihr auch auf eine große Kamera verzichten. 

Da ich meist nur mit Handgepäck verreise, kommt die Spiegelreflex allein schon wegen des Gewichts nicht in Frage. Auch ein Laptop wäre mir zu schwer. Zum Arbeiten reicht mir mein iPad. Damit bekomme ich alles erledigt. 

Zu guter Letzt schaut noch mal in euer Portemonnaie, ob ihr die Karten darin auch wirklich alle braucht. Wenn man einen Reisepass für die Einreise benötigt, kann man seinen Personalausweis zu Hause lassen. Dasselbe gilt für EC-Karten oder Krankenkassenkarten. 

Es lohnt sich, das alles mal durchzudenken. Je weniger man mitnimmt, desto mehr kann man sein Verlustrisiko schon im Vorfeld begrenzen.

Wie schütze ich meine Wertsachen im Urlaub im Hotel und unterwegs?

Im Urlaub solltet ihr euch ein System überlegen, wie ihr eure Wertsachen sicher unterbringt. Grundsätzlich sollte niemals alles an einem Ort sein. 

Wertsachen, die ihr unterwegs dabei habt

Wertsachen solltet ihr möglichst nahe am Körper tragen, wenn ihr unterwegs seid. Für mich habe ich es folgendermaßen gelöst und bin bis jetzt ganz gut damit gefahren: Ich habe ein Fake-Portemonnaie dabei, in dem ein paar alte Kreditkarten, sonstige Karten und etwas Geld sind. Sollte das jemand aus meinem Rucksack klauen, bitteschön. Sollte mich jemand überfallen und mein Portemonnaie herausfordern, kann ich ihm etwas herausgeben. Da ist genug Geld drin, dass sich der potentielle Dieb zufrieden gibt und nicht veräppelt fühlt und so wenig, dass es mir nicht weh tut (vielleicht umgerechnet um die 50, 60 Euro).

Ich habe immer zwei Kreditkarten dabei. Eine von denen wird überwiegend nur im Urlaub benutzt, die habe ich griffbereit in einem kleinen Plastikbeutel, zusammen mit noch etwas Geld. Dabei habe ich die Hoffnung, dass ein Langfinger bei der Plastikhaptik denkt, dass das nicht die Geldbörse ist und weitertastet. Zudem kommt der Beutel in das hintere Fach am Rücken, wo man nicht so einfach hinkommt. Da lasse ich auch das Handy. Wenn ich den Rucksack auf dem Bauch trage, habe ich die “wertvolle” Seite so direkt am Bauch.

Die andere Karte kommt in eine kleine hautfarbene Tasche aus Seide, die vom Platz genau für die Karte ausreicht und die man mit einem Verschluss am BH befestigen kann. Das funktioniert aber nur bei dunkleren T-Shirts, bei weißen T-Shirts kann das auffallen. Wenn das nicht unauffällig geht, kommt die Karte in die versteckte Bauchtasche. Da habe ich eventuell vorhandenes weiteres Bargeld drin sowie meinen Reisepass, falls ich den nicht in der Unterkunft lasse. Die versteckte Bauchtasche sollte auch wirklich versteckt sein. Ich habe schon des Öfteren gesehen, dass sich Leute an ihrer versteckten Bauchtasche bedient haben. So macht das natürlich wenig Sinn.

Rucksäcke kann man mit Schlössern verschließen, was einen schnellen Zugriff erschwert. Allerdings sollte das Schloss nicht sichtbar sein, da potentielle Diebe sonst womöglich erst auf die Idee gebracht werden, dass es hier was zu holen geben könnte. Denselben Zweck erfüllt ein Regenschutz um den Rucksack.

Wertsachen, die in der Unterkunft bleiben

Bei Tablet und Reisepässen kommt es auf die Unterkunft und mein Gefühl an: Tendenziell lasse ich die Sachen eher in einer Ferienwohnung (versteckt) liegen als in einem Hotel. Da würde ich eher alles Wertvolle mitnehmen. Zum Thema verstecken: Eine Urlaubsbekanntschaft in Thailand hatte ihr Geld nur für etwa eine Stunde, als wir am Hotelpool waren, mitten im Rucksack “gut versteckt”. Als sie zurückkam, war der Schrecken groß: Fast alles weg! Überall auf den Treppen saß Hotelpersonal herum. Irgendwer konnte sich während ihrer Abwesenheit in Ruhe umgucken und bei ihrer Rückkehr auf Thai gewarnt werden. Praktisch, versteht ja niemand. 

In der Regel lasse ich Pässe und Tablet in meinem großen Rucksack, den ich mit einem Schloss sichere. Früher habe ich dazu ein Zahlenschloss verwendet. Einmal ist es mir jedoch passiert, dass sich die Zahlenkombination von selbst (!) verstellt hat und ich mir das Schloss aufbrechen lassen musste, um wieder an meine Sachen zu kommen. Daher verwende ich mittlerweile nur noch Schlösser mit Schlüssel. Muss man natürlich gut drauf aufpassen. Wenn man ein Messer verfügbar hat, kann man auch Kabelbinder nehmen. Bei Safes bin ich eher skeptisch, da oft zu viele Leute den Code kennen und Sicherheit so nur vorgegaukelt wird. 

Transport des Gepäcks in Flugzeug oder Bus

Gerade beim Transport, z. B. bei Flügen oder Bussen, solltet ihr sicherstellen, dass euer Gepäck verschlossen ist. Denn während eures Transport habt ihr in der Regel keinen Zugriff auf euer Gepäck. Entweder kann man Koffer nutzen, die mit einem Zahlencode gesichert werden können, oder alternativ diese mit einem Schloss versehen. Bei Rucksäcken sollte ein abschließbarer Transportbeutel verwendet werden. Natürlich kann euer Gepäck immer noch in Gänze verschwinden oder aufgeschlitzt werden, aber so stellt ihr zumindest sicher, dass nicht mal eben schnell ein unauffälliger Zugriff auf euer Gepäck erfolgen kann. Auch schließt ihr so in aller Regel aus, dass ihr unwissentlich als Boten mißbraucht werdet, indem heimlich Gegenstände in euren Koffer bzw. Rucksack deponiert werden.

Unpraktische Gadgets, um Wertsachen im Urlaub zu schützen

Es werden haufenweise Gadgets angeboten, die einen besseren Schutz von Wertsachen bringen sollen. sich in der Praxis aber als untauglich erweisen.

Dazu gehören z. B. Oberschenkeltaschen und Geldgürtel. Bei Temperaturen von 30 Grad und mehr trägt kaum jemand eine lange Hose, so dass man eine Oberschenkeltasche nicht unsichtbar tragen kann. Auch unter einem langen Kleid klebt es einfach unangenehm am Bein. Und solange die Hose nicht weit geschnitten ist, sieht man es sofort. Bei Geldgürteln gibt es meist nur hässliche klobige Modelle, die keiner freiwillig trägt. Je nach Land kann es auch Schwierigkeiten mit der Akzeptanz der Geldscheine geben, wenn sie zuvor schön klein gefaltet wurden und entsprechend verknittert sind. Daher sollte man sich im Vorfeld genau überlegen, ob die Gegenstände tatsächlich einen Mehrwert bringen.

Doorstopper benutzen

Mit Doorstoppern stellt man ganz leicht sicher, dass niemand nachts unbemerkt ins Zimmer gelangt. Um den Doorstopper aus dem Weg zu bekommen, müsste schon ein etwas größerer Aufwand betrieben werden, was Lärm verursacht. Spätestens dann werden alle wach und der Einbrecher verschwindet in der Regel.

Mehrere Kreditkarten dabeihaben

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, mindestens zwei Kreditkarten dabei zu haben. Wenn ihr unterwegs eine verliert oder die Bank einfach eure Karte sperrt (das ist mir schon zweimal passiert, weil mit der Karte suspekte Abhebeversuche unternommen wurden), kann es schnell problematisch werden, wenn ihr nicht genug Bargeld bei euch habt.

Tipp: Man weiß nie, wie es kommt. Sicherheitshalber würde ich immer Bargeld für zwei bis drei Tage ohne Karte vorhalten. Je nach Kreditinstitut kann man sich Notfallbargeld oder eine Notfallkarte schicken lassen, was innerhalb von etwa drei Tagen verfügbar sein soll. Auch über Western Union kann man sich Geld schicken lassen. Diese Möglichkeiten solltet ihr im Vorfeld abklären und die Kontaktmöglichkeiten eurer Bank parat haben (falls auch euer Handy wegkommt). 

Achtet auch darauf, eure Karten wirklich umgehend zu sperren, damit niemand mehr auf Shopping-Tour gehen kann. Am schnellsten wird eine telefonische Sperrung (+49 116 116) ausgeführt. 

Geld nur an sicheren Automaten abheben

Geld sollte nach Möglichkeit nur an sicheren Automaten abgehoben werden, also in Banken oder alternativ in Einkaufszentren. ATMs im Freien werden häufiger manipuliert. Gängige Tricks sind, dass via einer kleinen Kamera die PIN ausgespäht wird oder die Daten mittels einer Tastaturdoublette abgefangen werden. Oder es wird ein zusätzliches Lesegerät vor dem Karteneinschub angebracht, dass die im Magnetstreifen enthaltenen Daten abspeichert werden. Wenn der Automat also irgendwie verdächtig aussieht, weil zum Beispiel Teile lose sind oder ungewöhnlich wirken, Finger weg.

Aufmerksam sein und die Umgebung im Auge behalten

Aufmerksam für seine Umgebung zu sein ist ein ganz wichtiger Punkt und kann schon im Vorfeld vieles verhindern. Wenn ihr verträumt mit Kopfhörern durch die Gegend lauft, nehmt ihr eure Umgebung nicht wahr und seid ein leichtes Opfer. Denn der potentielle Dieb kann dann auf den Überraschungseffekt setzen und ihr habt keine Chance zu reagieren. Ihr müsst nur einmal zum Handy greifen, weil euch der aktuelle Song nicht gefällt, und zack, ist das Handy weg. Dass euch womöglich jemand schon eine Weile beobachtet hat oder dass sich euch ein Motorrad genähert habt, habt ihr gar nicht mitbekommen.

Achtet darauf, ob euch etwas ungewöhnlich vorkommt. Handyklau findet oft direkt vom Motorrad aus statt. Wenn ihr also in einem Park spazierengeht und dort ein Motorrad herumfährt, obwohl es da eigentlich nichts zu suchen hat, sollten alle Alarmglocken angehen. Auch solltet ihr misstrauisch sein, wenn euch Einheimische als erkennbare Ausländer nach dem Weg fragen. Das könnte ein Ablenkungsszenario sein, damit eine weitere Person euch beklauen kann.

Dasselbe kann auch in Cafés oder Restaurants passieren, wenn ihr eure Tasche auf dem Boden abstellt. Eine Person verwickelt euch in ein Gespräch und die andere ist mit eurer Tasche auf und davon. Daher solltet ihr eure Tasche nicht einfach über die Stuhllehne hängen oder auf den Boden stellen. Am besten habt ihr sie auf dem Schoß oder neben euch. Falls ihr sie wegen der Größe auf den Boden stellen müsst, achtet darauf, dass sie zwischen euren Beinen steht und die Trageschlaufen entweder um euren Fuß gewickelt sind oder um das Stuhlbein. So kann sie nicht einfach so weggenommen werden.

Damit ihr in Cafés und Restaurants solche Situationen von vornherein besser im Blick habt, solltet ihr euch am besten einen Tisch suchen, wo ihr mit dem Rücken zur Wand sitzt statt mittendrin. Dann kann sich niemand von hinten anschleichen und eure Tasche heimlich wegnehmen.

Auf sein Bauchgefühl vertrauen

Wenn ihr aufmerksam seid, wird sich in unguten Situation euer Bauchgefühl zu Wort melden. Auch wenn vordergründig alles in Ordnung scheint, wird es einen Grund haben, wenn sich euch die Nackenhaare aufstellen. Vertraut darauf und versucht, aus der Situation wegzukommen.

Zwei persönliche Beispiele in dem Zusammenhang, wo ich Gefahr gespürt habe und wie ich darauf reagiert habe:

Drohende Umzingelung

Man muss nicht immer weit weg reisen, um in bedrohliche Situationen zu geraten. Auf der Plaza de España in Sevilla, wo sich immer viele Touristen aufhalten, näherten sich mir kreisförmig fünf bis sechs Frauen, die Myrrhe-Sträucher verkauften. Ich dachte mir noch, was soll das denn, erkannte aber im gleichen Moment, dass sie mich versuchen einzukreisen und zu umzuzingeln. Wenn der Kreis einmal geschlossen gewesen wäre, wäre ich meine Wertsachen vermutlich los gewesen. In dem Moment habe ich einfach ganz laut losgeschrien, und zwar wirklich laut. Irgendwas in dem Sinn, dass sie verschwinden und mich in Ruhe lassen sollen. Völlig egal, die Lautstärke aber hat die Aufmerksamkeit aller im Umkreis von fünfzig Metern auf mich gezogen. Ganz wundersam hat sich der schließende Kreis blitzschnell aufgelöst. Aufmerksamkeit herstellen ist in solchen Situationen das A und O. Hilfreich kann hierfür auch eine laute Trillerpfeife oder ein Taschenalarm sein.

Weg abschneiden

Bei meiner Argentinien-Reise in 2020 habe ich einen dreitägigen Abstecher nach Montevideo und Colonia del Sacramento gemacht. In Montevideo habe ich aus Bequemlichkeit ein Hotel in der Altstadt in der Nähe des Fähranlegers gebucht, eine Gegend, in der ich schon am ersten Abend kein gutes Gefühl hatte. Am folgenden Tag bin ich zum Meer, um dort entlang ins Zentrum zu gelangen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Ecke potthässlich war – es erinnerte ein wenig an sozialistische Platten mit Meerblick –, war da auch kaum jemand unterwegs.

Als ich durch ein Grünareal ins Zentrum wollte, sah ich, wie sich in etwa hundert Metern Entfernung ein Mann in meine Richtung bewegte. Eigentlich nichts Besonderes, aber bei mir standen alle Nackenhaare senkrecht. Ich realisierte ganz unbewusst, wenn ich weiterlaufe, wird er mir den Weg abschneiden und dann passiert vielleicht nichts oder eben doch. Physisch hätte ich gegen einen Mann grundsätzlich die schlechteren Karten, und wenn er bewaffnet wäre, erst recht. Niemand in der Nähe, der mir hätte helfen können. Ich vertraute auf mein Bauchgefühl und bin, da es auf der anderen Seite nur noch eine Straße und das Meer gab, einfach auf die Straße gelaufen und neben der Fahrspur weitergelaufen. Und was passierte? Der Mann stockte, blickte noch ein wenig herüber, drehte sich und ging wieder in die andere Richtung. 

Auto sicher parken

Da Diebe gerne unbeobachtet bleiben, bieten sich zum Parken entweder bewachte Parkplätze, Parkhäuser oder gut beleuchtete und belebte Straßen an. Wertgegenstände nicht offen im Auto liegen lassen und am besten die Fächer offenstehen lassen. Damit signalisiert ihr gleich: Hier gibt es nichts zu holen!

Eigentlich weiß das jeder, aber erst kürzlich habe ich wieder von einem Fall gelesen, in dem einem Urlauberpärchen das komplette Reisegepäck aus dem Auto geklaut wurde. Während des ganzen Urlaubs hätten sie darauf geachtet, nichts im Auto zu lassen, am Abreisetag wollten sie nur noch schnell etwas essen gehen und dabei war es passiert. Es spricht viel dafür, dass sie beobachtet wurden und die Diebe dann die Gunst der Stunde genutzt haben. Ein anschauliches Beispiel dafür, dass man sein Gepäck zu keinem Zeitpunkt aus den Augen lassen sollte.

Gesundes Misstrauen bei Notfallsituationen

Jeder Mensch mit ein wenig Empathie würde sofort mit dem Auto anhalten, wenn er merkt, da ist jemand in Not und braucht Hilfe. Leider setzen bei genau diesem Instinkt die Betrugsmaschen an. Notsituationen werden nur gestellt, um den Fahrer dazu zu bewegen anzuhalten. Während er nachschaut, wie er helfen kann, räumt eine weitere Person den Wagen leer. Da man kaum erkennen kann, ob ein Notfall echt oder nur gestellt ist, ist es sicherer, sofort die Türen zu verriegeln, weiterzufahren und erst aus sicherer Entfernung den Notruf zu kontaktieren.

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