3 Wochen Rundreise durch Bulgarien und Rumänien

Rundreise durch Bulgarien und Rumänien: Kathedrale der Heiligen Mutter Gottes in Varna mit 5 goldenen Kuppeln und Kreuzen. Im Vordergrund ist eine STraße. Vor der Kathedrale stehen Bäume, zwei kleine Palmen sowie einige Taxis

Schon länger hatte ich eine Rundreise durch Bulgarien und Rumänien auf meiner Ideenliste, doch so richtig wusste ich nicht, was mich dort erwarten würde. In meinem Kopf schwirrten Bilder von günstigem Sauftourismus am Goldstrand, gefährlichen Straßenhunden, aufdringlichen Bettelgruppen, unzureichender Infrastruktur mit schlammigen Straßen und Kutschen mit abgemagerten Pferden als Transportmittel, Bilder, die aus irgendwelchen Dokus hängengeblieben sind. Doch meine Recherchen über Bulgarien und Rumänien ergaben ein völlig anderes Bild: Bunte, wunderschön erhaltene Altstädte, modernes Leben und malerische Berglandschaften.

Mit diesen Eindrücken im Gepäck startete ich die Rundreise durch Bulgarien und Rumänien, neugierig und bereit, die Realität hinter den Klischees zu entdecken. Und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil…

Unsere Route im Überblick

Folgende Stopps haben wir bei unserer Rundreise eingelegt:

  • Sofia: 3 Übernachtungen (Ü)
  • Plovdiv: 3 Ü 
  • Burgas: 2 Ü
  • Varna: 3 Ü
  • Bukarest: 3 Ü
  • Hermannstadt: 3 Ü
  • Schässburg: 2 Ü
  • Kronstadt: 2 Ü
  • Bukarest: 1 Ü

Ruse an der bulgarisch-rumänischen Grenze wurde mir mehrfach ans Herz gelegt, doch leider ließ sich die Stadt beim besten Willen nicht mehr in unsere Route einplanen. Statt von einem Ort zum nächsten zu hetzen, wollte ich genug Zeit haben, die Atmosphäre der besuchten Orte zu spüren.

Da es mein erster Besuch in beiden Ländern war, habe ich mich auf die größeren und leichter zugänglichen Städte konzentriert. Besonders entlang der bulgarischen Schwarzmeerküste und zwischen Varna und Ruse gibt es jedoch viele kleinere Orte, die ebenfalls einen Besuch wert sind. In der rumänischen Region Transsilvanien laden zudem zahlreiche Dörfer mit beeindruckenden Kirchburgen zu einem Abstecher ein.

Highlights der Rundreise durch Bulgarien und Rumänien

Altstadt in Plovdiv

Den Namen Plovdiv hatte ich vor der Planung unserer Rundreise noch nie gehört – und auch niemand in meinem Umfeld. Eigentlich unglaublich, denn es ist die zweitgrößte Stadt Bulgariens mit einer malerischen Altstadt, die ihresgleichen sucht. Jeder Schritt atmet Geschichte und man stößt sowohl auf liebevoll restaurierte bunte Häuser als auch auf antike Überreste der römischen Zeit. Besonders eindrucksvoll ist das römische Amphitheater, das bis heute für Veranstaltungen genutzt wird und so die Vergangenheit lebendig hält.

Bulgarische Schwarzmeerküste

Die bulgarische Schwarzmeerküste hat weit mehr zu bieten als nur den bekannten „Goldstrand“ – ich war absolut positiv überrascht! Hier findet ihr eine reizvolle Mischung aus Sandstränden, kulturellen Highlights und lebendigen Städten. Die beiden größten Küstenstädte sind Burgas und Varna: Burgas besticht als gemütlicher Badeort mit schönen Stränden, charmanten Fußgängerzonen und einem großen Park direkt am Wasser. Varna ist größer und bietet zahlreiche Attraktionen sowie einladende Beachbars.

In der Umgebung gibt es einige weitere Highlights: Zum Beispiel die wunderschöne Altstadt von Nessebar in der Nähe von Burgas, das spektakuläre Kap Kaliakra nördlich von Varna oder einsame, nicht überlaufene Strandabschnitte. Es lohnt sich definitiv, hier mehr als nur ein paar Tage zu verbringen.

Unser schönster Stopp: Hermannstadt

Hermannstadt, oder auf Rumänisch Sibiu, war für mich die schönste Stadt auf unserer Reise durch Rumänien. Schon nach wenigen Minuten hat mich der mittelalterliche Charme der Stadt in den Bann gezogen: Kleine Häuser, die wirken, als wären sie in der Zeit stehengeblieben, enge, kopfsteingepflasterte Gassen, imposante Mauerbögen, gut erhaltene Stadtmauern, zahlreiche Kirchen und wunderschöne Plätze. Hermannstadt war einst das kulturelle Zentrum Siebenbürgens, und dieses Erbe zeigt sich auch heute noch in dem vielseitigen kulturellen Angebot. Rund um den Kleinen Ring laden gemütliche Restaurants und Cafés dazu ein, das städtische Treiben zu beobachten oder eine entspannte Pause einzulegen.

Rumänische Mici-Würstchen

Wer kennt das nicht im Urlaub: Man recherchiert eifrig nach Restaurantempfehlungen, um bloß keinen Reinfall zu erleben. Doch manchmal liegt das Gute im Einfachen – wie bei Würstchen. Mici, die traditionellen rumänischen Würstchen, sind ein echtes Highlight der lokalen Küche. Ihre besondere Mischung aus Rind-, Schweine- und manchmal auch Lammfleisch, verfeinert mit Gewürzen wie Knoblauch, Pfeffer und Thymian, sorgt für ihren unverwechselbaren Geschmack. Geformt ohne Darm und auf dem Grill zubereitet, bekommen sie außen eine knusprige, leicht rauchige Kruste, während sie innen schön saftig bleiben. Serviert mit Senf und frischem Brot, sind sie besonders auf Märkten beliebt. Während unserer Reise durch Rumänien habe ich gleich mehrfach zugeschlagen – so lecker waren sie. Unbedingt probieren!

Schloss Bran

Wem rustikale Wehrburgen gefallen, sollte sich einen Besuch auf Schloss Bran nicht entgehen lassen. Besonders beeindruckend ist die dramatische Lage hoch auf einem Felsen mit einem großartigen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die Burg selbst strömt mit ihren engen, verwinkelten Räumen eine geheimnisvolle Atmosphäre aus. 

Allgemeine Tipps

Vorweg einige allgemeine Tipps für eure Planung und Organisation:

Anreise

Aufgrund der Flugverbindungen von Berlin habe ich Sofia als Start und Bukarest als Endpunkt unserer Rundreise gewählt. Selbstverständlich kann man die Route auch andersherum planen.

Wer nach Bulgarien reisen möchte, findet viele Direktflüge nach Sofia und Varna, wobei die Ticketpreise nach Varna in den Ferienzeiten in der Regel höher ausfallen.

Für Rumänien gibt es eine noch größere Auswahl an Flugverbindungen: Von vielen deutschen Flughäfen aus werden Direktflüge nach Bukarest angeboten. Reisende aus Bayern (Nürnberg, München, Memmingen) gelangen zudem bequem nach Hermannstadt. Eine weitere Option ist Cluj-Napoca, das von Frankfurt am Main und München angeflogen wird. Wer in der Nähe von Baden-Baden wohnt, kann auch nach Timișoara fliegen.

Fortbewegung

Wir sind während unserer Reise ausschließlich mit Bussen, Zügen und dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs gewesen, was mit kleineren Einschränkungen gut funktioniert hat. Hier findet ihr detaillierte Infos über meine Erfahrungen mit dem Zugfahren in Bulgarien und Rumänien. Für größere Städte und touristische Regionen ist das vollkommen ausreichend. Wenn man jedoch abgelegenere Orte oder kleinere Dörfer erkunden möchte, lohnt sich auf jeden Fall ein Mietwagen.

Währung und Geld abheben

In beiden Ländern zahlt man nicht mit dem Euro. In Bulgarien heißt die Währung Lew, und zur Umrechnung muss man den Lew-Betrag einfach halbieren, um den Wert in Euro zu erhalten – einfacher geht es kaum. Auch die rumänische Währung Leu lässt sich leicht umrechnen: 5 Lei entsprechen etwa 1 Euro.

Das Geldabheben gestaltete sich ebenfalls erfreulich unkompliziert. In Bulgarien habe ich Automaten der DSK-Bank und UniCredit genutzt, ohne dass Gebühren anfielen. Bei der DSK-Bank musste ich lediglich die vorgeschlagene Währungsumrechnung ablehnen. Auch die OTP Bank in Rumänien verlangte keine Gebühren.

Sprache

Gerade in Bulgarien steht man sprachlich vor besonderen Herausforderungen: Nicht nur, dass die meisten die Sprache weder verstehen noch sprechen – das kyrillische Alphabet macht es zusätzlich schwer, überhaupt etwas zu lesen. Englisch ist leider keine große Hilfe, da nur die wenigsten Englisch können. Das gilt auch für das Personal an den Bahnhöfen. 

Hilfreich ist es sicherlich, sich im Vorfeld ein wenig mit dem kyrillischen Alphabet zu beschäftigen. Wer dafür Interesse hat, dem kann ich das Büchlein „Russisches Alphabet in 33 Zügen“ von Olga Nather empfehlen (ISBN 9783950432411). Das russische Alphabet ist dem bulgarischen sehr ähnlich. Besonders toll an diesem Buch ist, dass es die Buchstaben mit illustrierten Eselsbrücken darstellt, wodurch man sie sich kinderleicht einprägen kann.

Von der Sprache solltet ihr euch aber keineswegs abschrecken lassen, denn notfalls nutzt ihr einfach eine Übersetzungsapp. Das hat hervorragend geklappt. An den Bahnhöfen habe ich einfach eingetippt, welche Zug- oder Busverbindung ich buchen möchte und habe immer das richtige Ticket bekommen.

Häufig sind auch die Bahnhöfe selbst nicht gut ausgeschildert, so dass mir manchmal nicht klar war, von welchem Gleis die Züge abfuhren. Hier lohnt es sich, gezielt jüngere Leute anzusprechen, die am ehesten Englisch können, oder einfach nett lächeln und den Zielort nennen. Am Bahnhof von Plovdiv strahlte mich ein chinesischer Tourist an, und freute sich mit perfektem britischem Englisch, dass er sich endlich mal wieder auf Englisch unterhalten konnte. 

Trotz der Sprachbarrieren waren die meisten Leute sehr freundlich und hilfsbereit. Gerade bei den Zügen oder der Straßenbahn hat man mir immer sofort mit dem Buggy geholfen.

In Rumänien kam mir nach Bulgarien der Sprachklang gleich viel vertrauter vor. Rumänisch gehört zu den romanischen Sprachen und weist viele Ähnlichkeiten mit dem Italienischen, Spanischen und Französischen auf. Vieles habe ich verstanden oder konnte ich wenigstens lesen, was schon mal eine deutliche Erleichterung darstellte.

Sofia 

Unsere Rundreise startete in Sofia, wo wir spät abends ankamen. Die Unterkunft habe ich bewusst zentral in der Nähe der gelben Metrolinie 4 gewählt, die eine direkte Verbindung vom Flughafen ins Stadtzentrum bietet. So konnten wir auf ein Taxi verzichten, da ich im Vorfeld oft gelesen hatte, dass bulgarische Taxifahrer gerne versuchen, Touristen mit überhöhten Fahrpreisen abzuzocken.  

Tipp: Metrofahren ist super einfach, zum Bezahlen müsst ihr einfach nur eure Kreditkarte beim Zutritt auflegen und eure Karte wird registriert. Eine einzelne Fahrt kostet 1,60 Lewa/0,82 Euro. Ab vier Fahrten pro Tag wird automatisch eine Tageskarte zum Preis von 4 Lewa/2,05 Euro berechnet. Die Abrechnung erfolgt immer um Mitternacht.

Am nächsten Tag sind wir gleich nach dem Frühstück losgezogen. Auf den Straßen und ihren holprigen Bürgersteigen herrschte bereits reger Betrieb. Die anliegenden Häuser wirkten schon ziemlich in die Jahre gekommen und alte Straßenbahnen, die aussahen wie diejenigen in Prag, ratterten überall herum – die ganze Atmosphäre versprühte einen gewissen nostalgischen Ostblock-Charme. Dennoch ist die Architektur hier nicht so erdrückend oder brutalistisch wie beispielsweise in Bukarest. 

Zwischendurch findet man immer wieder schöne Parks, gemütliche Cafés, die zum Verweilen einladen, oder interessante Läden zum Stöbern. Auf dem Weg zur Alexander-Nevski-Kathedrale, dem Wahrzeichen der Stadt, entdeckten wir zufällig den wunderschönen Stadtgarten hinter dem Kunstmuseum und verbrachten dort eine Weile länger als geplant.

Mir gefiel die entspannte Atmosphäre der Stadt und die harmonische Mischung aus Alt und Neu. Besonders sehenswert sind die archäologischen Funde in der U-Bahn-Station Serdika, wo die Überreste der gleichnamigen römischen Stadt betrachtet werden können. Das dazugehörige Museum, das wir fast für uns allein hatten, ist definitiv einen Besuch wert.

Die meisten weiteren Sehenswürdigkeiten befinden sich in unmittelbarer Umgebung zur Serdika-Station, so dass alles bequem zu Fuß erreichbar ist. Gleich neben der U-Bahn-Station trefft ihr auf die Banja-Baschi-Moschee und dahinter auf das Zentrale Mineralbad Sofias mit seinen berühmten heißen Quellen. Warmes Wasser ist zwar gewöhnungsbedürftig, es schmeckt aber wirklich gut und soll sehr wohltuend sein. Viele Leute füllten sich hier im Vorbeigehen ihre Wasserflaschen auf.

Gegenüber der Statue von Sofia erstreckt sich der Largos-Komplex, ein Ensemble imposanter Gebäude im Stil des sozialistischen Klassizismus. Entlang der breiten Boulevards wirken die monumentalen Fassaden besonders nachts, wenn sie kunstvoll beleuchtet sind, äußerst beeindruckend. Im Innenhof des Präsidentenpalastes steht die Rotunde des Heiligen Georg, das älteste Bauwerk Sofias aus dem 4. Jahrhundert. Gut erhalten ist die freskenverzierte Kuppel der frühchristlichen Kirche.

Beim Hotel „Sofia Balkan Palace“ führt der Weg hinaus zur Kathedrale Sweta Nedelja, einer prächtigen orthodoxen Kirche, die mit ihrer markanten Kuppel und byzantinisch inspirierten Architektur beeindruckt.

Am zweiten Tag verzichteten wir auf gezieltes Sightseeing und ließen uns stattdessen einfach durch die Straßen treiben – ob beim Bummeln über den Vitosha Boulevard oder durch die hippe Tsar Ivan Shishman-Straße.

Zwei Tage haben für mich gut gepasst, ein Tag hätte aber auch völlig ausgereicht, um sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sofias anzuschauen.

Plovdiv

Mit dem Zug ging es weiter nach Plovdiv. Tickets habe ich am Vortrag am Bahnhof Poyudane mit Hilfe einer Übersetzungsapp erstanden. Idealerweise fuhr die Straßenbahn in der Nähe meiner Unterkunft direkt zu diesem Bahnhof.

Obwohl Plovdiv die älteste durchgehend bewohnte Stadt Europas und zweitgrößte Stadt Bulgariens ist, kennt sie außerhalb Bulgariens kaum jemand. Kaum vorstellbar bei dem, was sie alles zu bieten hat.

Man findet dort eine tolle Mischung aus antikem Erbe, osmanischer Geschichte und einer lebendigen modernen Kulturszene. Besonders sehenswert ist die Altstadt mit ihren liebevoll restaurierten bunten Häusern im Stil der bulgarischen Wiedergeburt. Einige prächtige Residenzen dienen heute als Museen, wie z. B. das Ethnografische Museum, das Archäologische Museum oder das Hindliyan Haus. 

Auf rumpeligem alten Kopfsteinpflaster schlängeln sich die Straßen die Hügel herauf und herab. Insgesamt gibt es sieben Hügel in Plovdiv, von denen man einen herrlichen Ausblick über die Stadt genießen kann – besonders lohnenswert ist der Sonnenuntergang vom Nebet Tepe. 

Deutlich lebendiger geht es im modernen Zentrum gleich neben der Altstadt zu. Die Hauptstraße „Knyaz Alexander I“ ist gesäumt von Geschäften, Cafés und Restaurants, und hier war eigentlich immer was los. Auch am Sonntag waren alle Geschäfte geöffnet und gefühlt ganz Plovdiv auf den Beinen.

Durch die Seitenstraßen gelangt man ins Kapana-Viertel, ein sehr lebendiger Stadtteil, der sich zum kreativen Zentrum der Stadt entwickelt hat. Kleine Boutiquen, Galerien und hippe Cafés prägen das Bild, und es macht einfach Spaß, sich durch die engen Gassen treiben zu lassen und immer wieder interessante Ecken zu entdecken. Allein ist man hier allerdings nicht, viele der Cafés und Restaurants platzten bei unserem Besuch förmlich aus allen Nähten. 

Unsere 2,5 Tage reichten bequem aus, um Plovdiv zu erkunden. Weiter ging es an die Schwarzmeerküste nach Burgas.

Burgas

Nach einer weiteren Zugfahrt – diesmal mit einem schnelleren Zug – kamen wir bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 26 Grad in Burgas an. Kreisende Möwen, salzige Luft – ab ans Meer.

Burgas ist ein gemütlicher Badeort mit einem weitläufigen Park direkt am Strand, charmanten Fußgängerzonen und dem Naturreservat Atanasovsko-See, das besonders Vogelliebhaber begeistert.

Während mein kleiner Schatz am Strand begeistert buddelte und eine ganze Sammlung von Muscheln zusammentrug, die wir tatsächlich unversehrt nach Hause bekommen haben, genossen wir die ruhige Atmosphäre der Nebensaison. Obwohl viele Strandbars bereits geschlossen waren, standen an einigen Strandzugängen praktische Getränkeautomaten bereit, sodass man sogar ein kühles Bier zum Sonnenuntergang genießen konnte.

Im Park allerdings war es alles andere als ruhig, denn genau zu unserem Besuch fand das „Golden Age Gym Festival“ statt, eine Veranstaltung, wo Seniorentanzgruppen aus verschiedenen europäischen Ländern ihre Beiträge darboten. Wir haben ein wenig zugesehen, und das Faszinierende waren nicht die Aufführungen an sich, sondern die wirklich tolle Stimmung rund um das Areal.

Varna

Nach Varna sind wir mit dem Bus weitergefahren, denn der Zug hätte für die Strecke doppelt so lange benötigt. Die Tickets haben wir einen Tag vorher am Busbahnhof gleich neben dem Bahnhof gekauft. 

Ich hatte mich an der Schlange angestellt, wo auf dem Fenster Varna auf Bulgarisch („Варна“) angezeigt war, tippte mein Anliegen in die Übersetzungsapp ein und bekam die gewünschten Tickets. Die Strecke führt nicht nur an der Küste entlang, sondern auch durch ein Gebirge mit einigen Serpentinen. Zum Glück hatte ich vorher Reisetabletten eingeworfen.

Varna ist deutlich größer als Burgas und bietet eine prima Kombination aus Strand und Stadtleben. Auch hier erstreckt sich vor dem Strand ein weitläufiger Park, der gleichermaßen Einheimische und Besucher anzieht. Während tagsüber Sehenswürdigkeiten wie das Archäologische Museum mit dem berühmten Goldschatz von Varna, die Römischen Thermen oder die Kathedrale der Heiligen Mutter Gottes zu einem Besuch einladen, kann man den Abend am Stadtstrand in einer der angesagten Beachbars ausklingen lassen.

Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt, was auch daran lag, dass wir uns mit einer lieben Bekannten getroffen haben, die ich seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte. Ein Treffen für nächstes Jahr mit einer ausführlicheren Erkundung der Schwarzmeerküste ist bereits gedanklich eingeplant.

Bukarest

Von Varna ging es mit einem Bus nach Bukarest weiter. Diese Direktverbindung (dauert planmäßig 5,25 Stunden) kann man bei Pegasus buchen. Die Busse starten am Busbahnhof von Varna um 9:30 Uhr und kosten 49 Lewa/25,05 Euro. Herausgelassen wurden wir im Zentrum Bukarests am Bulevardul Dimitrie Cantemir. Direkt daneben befand sich der Eingang zur U-Bahn-Station Piața Unirii, von wo aus wir noch zwei Stationen bis zu unserer Unterkunft hatten.

Tipp: Da es sich bei diesen Pegasus-Verbindungen nicht um große Reisebusse, sondern Minivans handelt, empfiehlt es sich, rechtzeitig im Voraus zu buchen, wenn man an einem bestimmten Tag reisen möchte.

Wir hatten nun 2,5 Tage Zeit, Bukarest zu erkunden und ich weiß auch rückblickend nicht so recht, was ich von der Stadt halten soll. So viel Schönes und so viel Hässliches zusammen habe ich noch nie gesehen. Es ist eine schwer verdauliche Mischung aus wunderschönen Gebäuden der Belle Époche und des Jugendstils, totalem Zerfall, drögen Plattenbauten und monumentalen kommunistischen Gebäuden. 

Die schönsten Gebäude findet ihr im Stadtteil Lipscani sowie in der Calea Victoriei, darunter das Atheneum, das Sparkassengebäude und das Gebäude der Stiftung Carol I.

Dieser eleganten Architektur sowie seinem regen Stadtleben verdankte Bukarest den Ruf als „Kleines Paris“.

Lipscani ist heute Hauptanziehungspunkt für Touristen und ein sehr beliebtes Ausgehviertel. Wer gerne ruhiger übernachtet, sollte seine Unterkunft daher besser in einem anderen Stadtviertel suchen oder die Rezensionen genau auf die Lärmkulisse prüfen.

In der kommunistischen Ära wurde ein Großteil des historischen Bukarest von Diktator Nicolae Ceaușescu zerstört, um Platz für sozialistische Architektur und breite Boulevards zu schaffen. Ein riesiges Areal wurde für das Mammutprojekt des Parlamentspalastes zerstört, der das zweitgrößte Verwaltungsgebäude weltweit direkt nach dem Pentagon ist. Das sogenannte „Haus des Volkes“ mit einer Fläche von rund 365.500 Quadratmetern und mehr als 1000 Zimmern, ausgestattet mit feinstem Marmor, verschlang etwa 3 Milliarden US-Dollar (40 Prozent des damaligen Bruttoinlandsprodukts), während die Rumänen mit Lebensmittelrationierungen und Stromsperren zu kämpfen hatten.

Besichtigung des Parlaments: Wer den größenwahnsinnigen Bau von innen sehen will, muss sich telefonisch im Voraus für eine geführte Tour anmelden.

Webseite: https://cic.cdep.ro
Telefonnummer: 0733-558 102
Öffnungszeiten: Von März bis Oktober: 9.00 Uhr – 17:00 Uhr, von November bis Februar: 9:00 Uhr – 16:00Uhr
Eintritt für Standardtour: 55 Lei/ (ermäßigt 28 Lei/), Fotos 30 Lei/ extra
Metrostation: Izvor

Einen guten Eindruck von der erdrückenden Wucht der kommunistischen Architektur erhält man bei einem Spaziergang entlang des Flusses Dâmbovița. Nach einem köstlichen Frühstück in der Grain Trip Bakery nahe der Metro-Station Timpuri Noi machten wir uns auf den Weg bis zum Parlamentsgebäude.

Besonders ins Auge stechen unterwegs die bunten Werbelogos des einstigen Klassenfeindes, die auf den grauen Dächern thronen – was für eine Ironie der Geschichte! Kaum auszudenken, wie trist es sein muss, in solch einer Umgebung einen Herbst oder Winter zu verbringen.

Die anderthalb Tage in Bukarest am Ende unseres Trips haben einen positiveren Eindruck hinterlassen, da wir doch noch einige wirklich schöne Ecken der Stadt entdeckt haben (dazu später).

Absolut empfehlenswert ist übrigens ein Abstecher zum Obor-Markt. Zwar liegt er etwas außerhalb des Zentrums, doch mit der Straßenbahn ist er leicht zu erreichen. Direkt neben dem Marktgebäude befindet sich die Terasa Obor, ein Grill, der ausschließlich Mici, die berühmten rumänischen Würstchen, verkauft. Darauf aufmerksam geworden bin ich nur durch die lange Schlange – und wo die Leute geduldig anstehen, ist es erfahrungsgemäß gut. Hier gibt es keinen Schnickschnack, sondern puren Geschmack mit Grillduft in der Luft, lauter Musik und einer rustikalen Atmosphäre. Man bestellt einfach die gewünschte Anzahl, genießt und lässt die authentische Stimmung auf sich wirken. Großartig!

Hermannstadt/Sibiu

Nächster Stopp: Hermannstadt. Knapp 6 Stunden hat die Fahrt mit dem Zug gedauert, weil der Zug sehr gemächlich durch die Gegend tuckerte. Die Landschaft bis Kronstadt war jedoch wunderschön: Dichte, dunkle Wälder, durchzogen von großen Farnen, eingetaucht in tiefe Nebelschwaden. Kein Wunder, dass in diesen Wäldern auch heute noch Bären in freier Wildbahn leben.

Hermannstadt zog mich sofort in seinen Bann: Die kleine Stadt in Siebenbürgen beeindruckt mit ihrer mittelalterlichen Architektur und kulturellen Vielfalt, die von deutschen, ungarischen und rumänischen Einflüssen geprägt ist. Sie ist in Ober- und Unterstadt aufgeteilt, die durch steile Treppen und Bögen miteinander verbunden sind.

Besonders die Oberstadt, umgeben von einer gut erhaltenen Stadtmauer mit mehreren Wehrtürmen, strahlt ein einzigartiges historisches Flair aus. Der zentrale Platz der Oberstadt, der Große Ring, ist das Herzstück der Stadt, wo sich prächtige Bürgerhäuser aneinanderreihen und viele Veranstaltungen stattfinden.

In der Oberstadt verschmelzen Geschichte und Alltag auf harmonische Weise: Neben eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten wie der malerischen Lügenbrücke, der Evangelischen Stadtpfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert oder dem Rathaus findet man Geschäfte des täglichen Bedarfs, vielfältige Gastronomie und lebendige Straßenszenen.

Gerade dieser Mix, der nicht nur auf Tourismus ausgelegt ist, macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus. Wer die Stadt von oben erleben möchte, sollte die Türme des Ratsgebäudes oder der Evangelischen Stadtkirche erklimmen – von hier aus bietet sich ein fantastischer Blick über die Dächer und die Umgebung von Hermannstadt.

Ein lebendiger Treffpunkt ist der Kleine Ring, der mit seinen gemütlichen Lokalen, seiner entspannten Stimmung und dem bunten Treiben der Besucher ein perfekter Ort für eine Pause ist, an dem man sich durch die lokale Küche probieren kann.

Schäßburg/Sighișoara

Nachdem mir Hermannstadt so gut gefallen hatte, war ich besonders gespannt auf Schäßburg. Die Stadt ist nicht nur älter, sondern trägt auch den prestigeträchtigen Status eines UNESCO-Weltkulturerbes – eine Auszeichnung, die Hermannstadt bisher verwehrt geblieben ist. Sollte Schäßburg das Gesehene also noch übertreffen? Klare Antwort: Nein. Die Stadt ist zwar zweifellos sehenswert, konnte mich aber nicht so sehr begeistern wie Hermannstadt.

Schäßburg ist ebenfalls in eine Ober- und Unterstadt gegliedert. Der Aufstieg zur Oberstadt ist allerdings deutlich anstrengender, was den insgesamt rustikaleren Charakter der Stadt unterstreicht. Die alte Stadtmauer, die die Oberstadt umgibt, ist weitgehend erhalten und wird von mehreren Wehrtürmen geprägt, die einst von den verschiedenen Zünften errichtet und unterhalten wurden. Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist der Stundturm aus dem 14. Jahrhundert, der einst als Haupttor zur Burg diente. Von hier aus hat man eine großartige Aussicht auf die Umgebung – leider war der Balkon bei unserem Besuch wegen Bauarbeiten gesperrt.

Gegenüber des Turms an der Ecke befindet sich angeblich Draculas Geburtshaus. Man kann es nicht übersehen, weil immer ein Pulk von Touristen davorsteht. Dass sich eine Besichtigung lohnt, bezweifle ich. Schon der Blick in das Restaurant im Erdgeschoss mit seinen vielen Plastikblumen sowie das Angebot des Souvenirladens davor wirkte unglaublich kitschig.

Etwas skurril mutet die sogenannte Schülertreppe an, die auf den Schulberg hinaufführt. Diese überdachte Holztreppe aus dem 16. Jahrhundert wurde einst gebaut, um den Schülern den Aufstieg zum auf dem Bergplateau gelegenen Schulgebäude zu erleichtern und sie insbesondere im Winter vor Regen, Schnee und Eis zu schützen. Ursprünglich umfasste die Treppe 300 Stufen, mittlerweile sind es noch 176. Auch heute ist die Schule noch in Betrieb, und zur Mittagszeit strömten zahlreiche Jugendliche aus dem dunklen Treppentunnel ins Freie. Als Schüler hätte ich einen solchen Schulweg gehasst… 

Anschließend kann man eine Pause auf dem schönen zentralen Burgplatz einlegen, wo es zahlreiche Restaurants und Cafés gibt.

Was mir hier aber einfach nicht gefallen hat, war das Gefühl, sich wie in einem Freilichtmuseum zu bewegen. Überall standen Leute mit hochgereckten Handys herum und Busladungen voller Menschen schwappten in Wellen durch die engen Straßen. 

Im Vergleich dazu wirkte Hermannstadt auf mich deutlich authentischer. Zwar gab es auch dort viele Touristen, doch sie verteilten sich besser. Es gab keine riesigen Gruppen mit Fähnchen, und die Oberstadt hat noch das Flair einer lebendigen Stadt – mit Geschäften des täglichen Bedarfs und nicht nur Restaurants und Souvenirshops, was ich viel ansprechender fand.

Dafür hatten wir in Schäßburg die mit Abstand netteste Unterkunft unserer Reise in einem 200 Jahre alten Haus. Der Vermieter war unglaublich aufmerksam und sorgte dafür, dass wir uns rundum wohlfühlten. Hier wäre ich gerne länger geblieben.

Kronstadt/Braşov

Mit dem Zug ging es weiter nach Braşov bzw. Kronstadt. Nach einer etwa dreistündigen Fahrt wurden wir am Bahnhof von strömendem Regen begrüßt – ein wenig einladender Empfang. Kalt, grau und nass. Aber auch später kam keine richtige Begeisterung mehr auf.

Dank des Wetters entschieden wir uns für ein Uber und gingen erst einmal essen. Wir probierten im Restaurant La Ceaun traditionelle Krautwickel mit Polenta, gefolgt von sauer eingelegten Gurken und Tomaten. Sehr lecker! Ich wusste bis dahin gar nicht, dass man Tomaten sauer einlegen kann.

Am nächsten Tag stand das berühmte Schloss Bran auf dem Programm. Von der Busstation in Braşov erreicht man den Ort Bran in etwa 45 Minuten. Anschließend geht es zu Fuß zur Burg hinauf, die spektakulär auf einer Felsklippe inmitten der Karpaten thront. Die clevere touristische Vermarktung des Dracula-Mythos hat Schloss Bran zur bekanntesten Sehenswürdigkeit Rumäniens gemacht. Aber auch, wenn die Romanvorlage von Graf Dracula – Vlad Țepeș – nicht Burgherr von Schloss Bran war, hat mich die rustikale Wehrburg mit ihrer mystischen Atmosphäre fasziniert. Einziges Manko: Es war trotz Nebensaison wirklich voll, da wir den falschen Tag erwischt hatten. 

Linktipp: Schloss Bran in Transsilvanien – Zu Besuch bei Graf Dracula (mit vielen Tipps, wie ihr zur Burg kommt, was es dort zu sehen gibt und wie ihr Touristenmassen am ehesten vermeidet).

Zurück in Kronstadt wollten wir mit der Seilbahn zu den berühmten “Hollywood”-Lettern hinauffahren, die hoch über der Stadt thronen. Leider waren wir zu spät – die letzte Gondel war gerade abgefahren. Letzte Auffahrt ist um 16:00 Uhr, runter geht es spätestens um 17:00 Uhr.

Stattdessen erkundeten wir die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, dem zentralen Ratsplatz und der beeindruckenden Schwarzen Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Die dunklere Fassade des gotischen Bauwerks geht auf einen verheerenden Brand im 17. Jahrhundert zurück. Im Inneren findet man eine der größten Orgeln Osteuropas und wertvolle orientalische Teppiche vor.

Doch insgesamt wollte mir Kronstadt nicht so recht gefallen. Vielleicht lag es am ungemütlichen Wetter, dass die Stadt für mich etwas glanzlos wirkte.

Bukarest 

Morgens ging es wieder zurück nach Bukarest, wo wir noch bis zu unserem Rückflug am nächsten Abend Zeit hatten. Nachdem ich keine Lust mehr hatte, durchs Zentrum zu streifen, monströse Betonklötzer zu betrachten oder von Menschenmassen in Lipscani überrannt zu werden, habe ich nach Alternativen gesucht – und wunderschöne Flecken entdeckt, die zum Ende unseres Aufenthaltes einen positiveren Eindruck von Bukarest hinterlassen haben.

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir den Park Carol I. erkundet, wo sich ein riesiges Denkmal am Grab des unbekannten Soldaten befindet. Von dort haben wir den Park umrundet und eine Pause in einem Café direkt am See eingelegt. Mein kleiner Schatz hat im Wasser nicht nur Enten beobachtet, sondern auch eine Schildkröte entdeckt. Nach unserer letzten Portion richtig leckerer Mici-Würstchen haben wir dann auch noch ein kleines Schloss gesehen. 

Toll zu durchstreifen ist das Viertel Cotroceni, wo es schmale baumbewachsene Straßen mit schön anzusehenden Häusern sowie gemütliche Cafés und Restaurants gibt. Dort hatte ich den mit Abstand besten Kaffee des Trips.

Das zeigt wieder einmal, dass es sich lohnt, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und eine Stadt von ihren anderen Seiten zu entdecken.

Das einzig Negative war unsere letzte Nacht im Hotel. Da wir nur einen Tag Aufenthalt in Bukarest hatten, am Hauptbahnhof ankamen und von dort wieder zum Flughafen fahren würden, hatte ich eine Nacht in einem Hotel schräg gegenüber gebucht. Tagsüber ging es noch, aber abends wandelte sich die Stimmung merklich. Auf den Straßen fielen mir relativ viele herumlungernde Männer auf. Im nahegelegenen kleinen Supermarkt wurde gepöbelt und herumgeschrien und der Höhepunkt war dann im Hotel selbst, als mitten in der Nacht eine lautstarke Auseinandersetzung vor unserem Zimmer eskalierte. Diese Gegend würde ich definitiv meiden.

Fazit

Bulgarien und Rumänien gelten als die Schlusslichter Europas, geprägt von Armut und Korruption. Vor allem Rumänien hat mit seinem schlechten Ruf zu kämpfen, was dazu führt, dass vergleichsweise wenige Touristen dort unterwegs sind.

Ich kann mich noch gut an die hochgezogenen Augenbrauen erinnern, wenn ich erzählte, dass ich eine Rundreise durch Bulgarien und Rumänien plane. „Was willst du denn da?“ oder „Ist das wirklich sicher?“ waren die typischen Fragen, die aufkamen.

Wer sich von den gängigen Klischees freimacht, wird mit wunderbaren Eindrücken belohnt. Beide Länder haben mich begeistert. Bulgarien, über das ich zuvor kaum Vorstellungen hatte, überraschte mich mit seiner Mischung aus nostalgischem Ostblock, entspannter Mentalität und türkischen Einflüssen dank der langen Zugehörigkeit zum Osmanischen Reich. Überall gab es Ayran und Kebabläden. Das waren übrigens die einzigen Orte in Bulgarien, an denen ich es auf Englisch versucht hatte und mir auf Deutsch geantwortet wurde. Auch die vielen umherstreunenden Katzen weckten Erinnerungen an Istanbul.

Rumänien überzeugte mit traumhaften Altstädten, charmanten Bergdörfern, die an das Erzgebirge erinnerten, schönen, dichten Wäldern und einer sehr gastfreundlichen Atmosphäre. 

Bulgarien und Rumänien sind touristisch noch echte Geheimtipps, abgesehen von bekannten Spots wie dem Goldstrand oder Schloss Bran. Für mich steht fest: Ich werde Bulgarien und Rumänien auf jeden Fall wieder besuchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert